Die weissen, länglich gekrümmten Badener Chräbeli haben ihren Namen von ihrer Form: Chräbel ist Mundart für „Kralle“ (von Katze, Hund oder Vogel). Chräbeli gehören zu den Top Ten der Schweizer Weihnachtsguetzli – auf Deutsch: Weihnachtskekse.
Eiermasse schlagen: Eier, Salz und Puderzucker mit dem Handrührgerät oder der Küchenmaschine 6–8 Minuten cremig und fast weiss aufschlagen.
Würzen & Teig zusammenfügen: Anissamen im Mörser kurz anquetschen, zur Eiermasse geben und kurz unterrühren. Das Mehl darübersieben und rasch zu einem weichen, formbaren Teig zusammenfügen (nicht zu lange kneten).
Kühlen: Teig abdecken und 30 Minuten kühl stellen.
Formen: Aus dem Teig fingerdicke Rollen (ca. 1,5 cm Durchmesser) formen und in ca. 6 cm lange Stücke schneiden. Jedes Stück auf einer Seite zwei- bis dreimal schräg einschneiden und leicht bogenförmig krümmen.
Blech vorbereiten: Das Backblech dünn mit Butter einfetten oder Backpapier verwenden und die Chräbeli mit etwas Abstand daraufsetzen.
Trocknen lassen: Bei Zimmertemperatur an einem zugluftfreien Ort 12–15 Stunden (am besten über Nacht) trocknen lassen, bis die Oberseite trocken ist und sich an der Unterseite ein feiner weisser Rand gebildet hat.
Backen: Den Backofen auf 140 °C Ober-/Unterhitze vorheizen (keine Umluft). Die Chräbeli auf der zweituntersten Schiene ca. 20 Minuten backen. Die Unterseite soll „Füsschen“ treiben, die Oberfläche weiss bleiben.
Auskühlen: Chräbeli kurz auf dem Blech anziehen lassen, vorsichtig mit einem Spachtel lösen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.
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Notizen
Aufbewahrung: In einer gut schliessenden Guetzlidose trocken gelagert bleiben sie 3–4 Wochen haltbar.Wer sie lieber etwas weicher mag, legt sie nach dem Auskühlen für 1–2 Tage zusammen mit einem Apfelschnitz in die Dose.