2ELÖl oder Butterschmalz optional, falls wenig Fett austritt
500mlRotwein
1LiterRinderbrühe
1–2 Lorbeerblätteroptional
1TLSalz
3Prisenschwarzer Pfeffer,frisch gemahlen
50gButtereiskalte
Anleitungen
Haxe vorbereiten Rinderhaxe trocken tupfen, mit Küchengarn binden, grosszügig salzen und pfeffern. Tipp: Bindung eng setzen, damit die Haxe beim Schmoren kompakt bleibt und gleichmässig gart.
Anbraten: Bräter stark erhitzen, Haxe in austretendem Fett (ggf. etwas Öl/Butterschmalz zugeben) rundum kräftig anbraten, herausheben. Tipp: Wirklich dunkel anrösten – die Röstaromen sind das Fundament der Sauce.
Gemüse rösten: Zwiebeln, Sellerie, Karotten und Weisskohl klein schneiden, im Bratfett bei mittlerer bis hoher Hitze anrösten, bis alles Farbe nimmt. Tipp: Nicht zu früh rühren – erst wenden, wenn die erste Seite deutliche Bräune hat.
Ablöschen Mit Rotwein ablöschen, Bratensatz lösen und kurz einkochen lassen. Tipp: Mit Holzspatel am Topfboden entlangfahren, damit sich alle Röstaromen lösen.
Aufgiessen und würzen: Rinderbrühe angiessen, Lorbeer zugeben.
Schmoren Haxe zurück in den Bräter legen, Deckel aufsetzen und im Ofen bei 150 °C Ober-/Unterhitze langsam schmoren, bis das Fleisch sehr zart ist. Tipp: Zwischendurch einmal wenden; Flüssigkeit prüfen und bei Bedarf mit etwas Brühe ergänzen. Achtung die Schmorzeit kann bis zu 4 Stunden dauern. Diese Zeit besser mit einrechnen. Wenn es zart ist, zum nächsten Schritt übergehen. Das Fleisch kann in der Sauce warmgehalten werden.
Sauce vollenden: Haxe herausheben und kurz ruhen lassen. Alles durch ein Sieb giessen und die Sauce offen einkochen. Tipp: Ich rühre die eiskalte Butter immer direkt in die kochende Sauce – das funktioniert bei kräftigen Schmorgerichten wunderbar. Die Butter schmilzt sofort, rundet den Geschmack ab und verleiht der Sauce Glanz und Tiefe. Bei feineren Saucen würde man sie vom Herd ziehen, aber hier darf’s ruhig ein bisschen rustikaler sein.