Gebackene Marronikugeln mit Apfelkompott

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Vivien Bullert

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Gebackene Marronikugeln auf Teller serviert mit fruchtigem Apfelkompott

Gebackene Marronikugeln mit Apfelkompott. Eine süsse Versuchung in der kalten Jahreszeit. Diese kleinen, nussigen Köstlichkeiten sind ein wahres Geschenk der Natur und haben einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen und meiner Küche.

Gebackene Marronikugeln mit Apfelkompott standen schon seit vergangenem Herbst ganz oben auf meiner Liste. Als ich sie am Wochenende zum ersten Mal nach einem langen Spaziergang serviert habe, war die Schale am Tisch schneller leer, als ich nachlegen konnte.

Das Geheimnis liegt im Kontrast: Aussen ein hauchdünner, krosser Backteig mit einer feinen Cider-Note, innen das warme, dichte Marronipüree, das cremig auf der Zunge zergeht. Das leicht säuerliche Kompott mit Calvados bringt genau die Frische mit, die die nussige Schwere der Edelkastanien perfekt ausbalanciert.

Und das Beste: Dank fertigem Marronipüree spart man sich das mühsame Einschneiden und Schälen frischer Marroni komplett.

Warum du dieses Gericht lieben wirst

  • Herbstliches Seelenfutter: Kombination aus warmen, nussigen Marroni und fruchtig-säuerlichem Apfelkompott.
  • Aussen kross, innen wunderbar cremig: Luftiger Backteig mit Cider umhüllt zartes Marronipüree.
  • Herrlich unkompliziert: Mit tiefgekühltem Marronipüree zubereitet, ganz ohne mühsames Schälen von frischen Marroni.
  • Wärmendes Dessert: Perfekt für gemütliche Nachmittage oder als krönender Abschluss eines herbstlichen Menüs.

Welches Marronipüree für gebackene Marronikugeln?

Für diese Kugeln eignet sich tiefgekühltes oder frisches Marronipüree in Blockform besonders gut, da es sich im leicht angetauten Zustand perfekt in feste Würfel schneiden lässt. Das Püree sollte ungesüsst oder nur dezent gesüsst sein, damit der nussige Eigengeschmack der Edelkastanien im Vordergrund bleibt. Die genauen Mengenangaben stehen in der Rezeptkarte am Ende des Artikels.

So gelingen gebackene Marronikugeln – Schritt für Schritt

Der Ablauf gelingt in dieser Reihenfolge am entspanntesten: Erst das Kompott ansetzen und leise einköcheln lassen, dann den Teig anrühren und ruhen lassen, bevor die Marroniwürfel portionsweise goldbraun ausgebacken werden.

Das Apfelkompott einkochen

Die Äpfel putzen und kleinschneiden. Zusammen mit Butter, Cider, Honig und Calvados in einen Topf geben und mit einem Deckel abdecken. Auf kleiner Flamme einkochen, bis die Äpfel weich sind und zerfallen. Gegebenenfalls etwas Wasser hinzufügen, falls die Flüssigkeit zu rasch verdampft.

Die Äpfel dürfen gern noch etwas Struktur behalten. Ein leicht stückiges Kompott bildet einen hervorragenden Kontrast zu den weichen Bällchen.

Den Ausbackteig anrühren

Das Ei trennen. Das Eigelb, Mehl, Salz, Backpulver, Rapsöl und Cider verrühren und 10 Minuten zur Seite stellen. Anschliessend das Eiweiss steif schlagen und vorsichtig unter den Teig heben.

Der Eischnee sorgt für die nötige Luftigkeit. Nur ganz behutsam mit einem Spatel unterziehen, damit das Volumen im Teig bleibt.

Die Marronikugeln ausbacken

Das Marronipüree in gleichmässige Würfel schneiden. Das Frittieröl erhitzen. Jeden Marroniwürfel durch den Teig ziehen und im heissen Öl frittieren. Wenn die Bällchen rundherum schön golden ausgebacken sind, mit einer Schaumkelle herausnehmen und auf einem Teller mit Küchenpapier kurz abtropfen lassen.

Das Öl hat die richtige Temperatur, wenn an einem hineingehaltenen Holzstäbchen sofort kleine Bläschen aufsteigen. Ist das Fett zu kalt, saugt sich der Teig voll.

Anrichten und geniessen

Die warmen Marronikugeln auf Tellern anrichten, mit dem aromatischen Apfelkompott servieren und nach Belieben mit etwas Zimt oder Puderzucker bestreuen.

Tipps & Varianten

Wer keinen Alkohol verwenden möchte, ersetzt den Cider durch naturtrüben Apfelsaft und lässt den Calvados im Kompott einfach weg. Ein Spritzer Zitronensaft sorgt dann für die nötige frische Säure. Für eine besonders weihnachtliche Note kann zusätzlich eine Prise Lebkuchengewürz oder gemahlene Vanille in den Teig gegeben werden.

FAQ für gebackene Marronikugeln

Wie lange halten sich gebackene Marronikugeln?

Frisch ausgebacken schmecken die Marronikugeln am besten, da der Teigmantel dann herrlich kross ist. Reste können im Kühlschrank luftdicht verschlossen 1 bis 2 Tage aufbewahrt und im Backofen bei 160 °C kurz wieder aufgeknuspert werden. Das Apfelkompott hält sich gekühlt problemlos 4 bis 5 Tage.

Kann man die Marronikugeln vorbereiten?

Das Apfelkompott lässt sich wunderbar am Vortag zubereiten. Der Teig und das Ausbacken sollten jedoch frisch erfolgen, damit das Gebäck luftig bleibt.

Welches Öl eignet sich am besten zum Ausbacken?

Ein geschmacksneutrales Pflanzenöl mit hohem Rauchpunkt wie Sonnenblumenöl, Rapsöl oder Erdnussöl ist ideal geeignet.

Weitere köstliche Rezepte

Marroni aus dem Ofen: heiss geröstete Marroni mit leicht knackiger Schale und nussig-weichem Kern

Käsekuchen im Glas ohne Backen: samtige Frischkäsecreme auf knusprigem Keksboden mit fruchtigem Topping

Gebackene Marronikugeln auf Teller serviert mit fruchtigem Apfelkompott auf einem Holztisch

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Vivi kocht ist Foodbloggerin aus Zürich

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Rezeptkarte

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Gebackene Marronikugeln auf Teller serviert mit fruchtigem Apfelkompott

Gebackene Marronikugeln mit Apfelkompott

Vivien Bullert FoodbloggerinVivien Bullert
Aussen goldbraun und kross ausgebacken, innen herrlich zartes Marronipüree, serviert mit warmem, fruchtigem Apfelkompott. Ein wärmender Herbstgenuss.
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Vorbereitung 30 Minuten
Zubereitung 20 Minuten
Ruhezeit10 Minuten
Gesamtzeit1 Stunde
Gericht Backen, Dessert
Küche Schweizer Rezepte
Portionen 18 Kugeln
Calories 49 kcal

Kochutensilien

  • 1 Topf mit Deckel
  • 1 Rührschüssel
  • 1 Handrührgerät oder Schneebesen
  • 1 Frittiertopf oder tiefe Pfanne

Zutaten
  

Für das Apfelkompott:

  • 600 g Äpfel
  • 10 ml Cider
  • 10 ml Calvados
  • 25 g Butter
  • 20 g Honig

Für die Marronikugeln und den Teig:

  • 220 g Marronipüree
  • 50 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 1 tl Backpulver
  • 1 Ei
  • 50 ml Cider
  • 5 ml Rapsöl

Zum Ausbacken und Servieren:

  • 500 ml Frittieröl
  • 1 Prise Zimt

Anleitungen
  

  • Zubereitung: Die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden.
  • Zusammen mit Butter, Cider, Honig und Calvados in einen Topf geben, abdecken und bei kleiner Hitze weich einkochen lassen.
  • Das Ei trennen. Eigelb, Mehl, Salz, Backpulver, Rapsöl und Cider verrühren und 10 Minuten ruhen lassen.
  • Das Eiweiss steif schlagen und vorsichtig unter den geruhten Teig heben.
  • Das Marronipüree in gleichmässige Würfel schneiden.
  • Das Frittieröl in einem Topf erhitzen. Die Marroniwürfel durch den Teig ziehen und im heissen Öl goldbraun ausbacken.
  • Mit einer Schaumkelle herausnehmen, auf Küchenpapier abtropfen lassen und warm mit dem Apfelkompott und etwas Zimt servieren.

Notizen

  • Am besten frisch geniessen, solange der Teig kross ist.
  • Reste im Kühlschrank aufbewahren und kurz im Backofen bei 160 °C aufwärmen.

Nährwerte

Calories: 49kcalCarbohydrates: 8gProtein: 1gFat: 2gSaturated Fat: 1gPolyunsaturated Fat: 0.1gMonounsaturated Fat: 1gTrans Fat: 0.05gCholesterol: 12mgSodium: 50mgPotassium: 43mgFiber: 1gSugar: 4gVitamin A: 66IUVitamin C: 2mgCalcium: 5mgIron: 0.2mg

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