

Wie ich Ravioli mit Mortadella-Ricotta-Füllung zubereite – Step-by-Step
Die Füllung vorbereiten
Ricotta, Ei, Mortadella, Parmesan und gezupfte Hühnerbrust in einer mittelgrossen Schüssel gründlich mischen. Mit einer Prise Muskatnuss, Salz und Pfeffer abschmecken. Die fertige Füllung abdecken und bis zur Verwendung kühlstellen.
Den Pastateig ansetzen
Den Hartweizengriess (Semola di Grano Duro) auf eine grosse, saubere Arbeitsfläche geben und eine tiefe Mulde formen. Die Eier – bestehend aus 3 Eigelb und dem Rest aus ganzen Eiern (Zimmertemperatur!) – hineingeben. Alles ca. 10 Minuten gründlich durchkneten, bis ein glatter, elastischer Teig entsteht.
Teig ruhen lassen
Den Teig fest in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank legen. Diese Ruhezeit ist wichtig: Das Gluten entspannt sich, der Teig wird geschmeidiger und lässt sich danach viel leichter durch die Nudelmaschine führen.

Teig ausrollen und falten
Den Teig in ca. 8 gleich grosse Stücke teilen. Jeweils ein Stück herausnehmen, die restlichen sofort wieder in Frischhaltefolie wickeln. Das Teigstück auf der grössten Stufe durch die Nudelmaschine geben, dann falten: Ein Drittel von einer Seite einschlagen, die andere Seite darüber klappen – der Teig ist jetzt 3-lagig. Diesen Vorgang 3 Mal wiederholen: durchlassen, falten, durchlassen.
Zur dünnen Teigbahn verarbeiten
Die Einstellung der Pastawalze schrittweise verkleinern und den Teig durch alle Stufen führen. Am Ende entsteht eine lange, dünne Teigbahn. Das Pastabrett oder die Arbeitsfläche mit etwas Mehl bestäuben und die Bahn darauflegen.
Die Ravioli formen
Die Füllung in gleichmässigen Häufchen auf eine Teigbahn setzen. Eine zweite Teigbahn darüberlegen. Die Luft vorsichtig herausdrücken, damit keine Hohlräume entstehen. Mit dem kleinen Nudelholz festwalzen und anschliessend die einzelnen Ravioli ausstechen. Die fertigen Ravioli auf ein bemehltes Blech mit Backpapier legen.
Ravioli kochen und in Butter schwenken
Einen grossen Topf Wasser aufsetzen und zum Kochen bringen, dann kräftig salzen. Parallel 30 g Butter in einer grossen Pfanne auf mittlerer Hitze schmelzen. Die Ravioli ins Wasser geben – nach ca. 1–2 Minuten schwimmen sie an der Oberfläche: Das ist das Zeichen, dass sie gar sind. Sofort mit einer Schaumkelle herausnehmen, kurz abtropfen lassen und direkt in die Butterpfanne geben. Kurz schwenken.
Sofort servieren
Die Ravioli auf vorgewärmte Teller geben und grosszügig mit frisch geriebenem Parmesan bestreuen. Sofort geniessen – selbstgemachte Pasta schmeckt frisch am allerbesten.
Tipps & Varianten
Der Teig aus Semola di Grano Duro (Hartweizengriess) ist das Herzstück dieses Rezepts: Er ist von Natur aus bissfester als ein Teig aus Weichweizenmehl und klebt beim Kochen kaum zusammen. Wichtig ist, dass die Eier Zimmertemperatur haben – das sorgt für eine homogene Masse ohne trockene Stellen.
Wer die Füllung variieren möchte: Hühnchenfleisch lässt sich hervorragend durch Schweinefleisch oder hauchdünnen Parmaschinken ersetzen. Für eine vegetarische Variante passt gut ausgedrückter Spinat wunderbar – oder eine Kombination aus etwas Zitronenzeste und ein paar Tropfen Zitronensaft für eine frische, leichte Note. Die Ravioli können auch grösser oder kleiner ausgestochen werden – als grosszügige Hauptportion oder als elegante Vorspeise in kleinerer Form.
Aufbewahrung
Raumtemperatur: Frisch geformte, ungekochte Ravioli können auf einem bemehlten Blech locker abgedeckt bis zu 1 Stunde bei Raumtemperatur stehen – danach trocknen sie aus oder verkleben.
Kühlschrank: Ungekochte Ravioli auf einem bemehlten Blech im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 24 Stunden kochen. Gekochte Ravioli (mit etwas Butter, dann kleben sie kalt nicht zusammen) verpackt im Kühlschrank 1–2 Tage haltbar. Vor dem Servieren kurz in Butter schwenken.
Tiefkühler: Ungekochte Ravioli auf dem Blech zunächst 1–2 Stunden einfrieren, dann portionsweise in Gefrierbeutel umfüllen. Haltbarkeit: bis zu 2 Monate. Direkt aus dem Gefrierfach ins kochende Salzwasser geben – kein Auftauen nötig, einfach 1–2 Minuten länger kochen.
FAQ für Ravioli mit Mortadella-Ricotta-Füllung
Welches Mehl eignet sich am besten für selbstgemachte Ravioli?
Hartweizengriess (Semola di Grano Duro) gibt den Ravioli die nötige Bissfestigkeit und verhindert, dass sie beim Kochen zusammenkleben. Ein klassisches Weichweizenmehl Typ 00 ist auch möglich, ergibt aber einen etwas weicheren Teig.
Wie weiss ich, dass die Ravioli gar sind?
Selbstgemachte Ravioli sind gar, wenn sie an der Oberfläche des kochenden Salzwassers schwimmen – das dauert je nach Grösse ca. 1–2 Minuten. Sofort herausnehmen, da sie sonst zu weich werden.
Kann ich die Ravioli auf Vorrat zubereiten?
Ja – ungekochte Ravioli lassen sich wunderbar einfrieren. Auf einem bemehlten Blech vorfrieren, dann in Gefrierbeutel umfüllen. Direkt aus dem Gefrierfach ins kochende Wasser geben, keine Auftauzeit nötig.
Weitere köstliche Rezepte
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Ravioli mit Mortadella Ricotta Füllung
Zutaten
Zutaten für die Füllung
- 200 g Ricotta
- 120 g Hühnerbrust gegart & gezupft
- 50 g italienische Mortadella kleingeschnitten
- 120 g Parmesan frisch geriebener, plus eine Extraportion zum Darüberstreuen
- 1 Ei
- 1 Prise Salz
- 1 Prise Pfeffer
- 1 Prise Muskatnuss
Zutaten für den Pastateig
- 330 g Hartweizengriess Semola di Grano Duro
- 210 g Ei – bestehend aus 3 Eigelb und der Rest aus ganzen Eiern, Zimmertemperatur (!)
Extras
- 30 g Butter extra
- 30 g Salz für das Kochwasser
Anleitungen
- Füllung: Ricotta, Ei, Mortadella, Parmesan, Hühnerbrust und eine Prise Muskatnuss in einer mittelgroßen Schüssel gründlich mischen und mit Salz & Pfeffer abschmecken. Kühlstellen.
- Pastateig: Den Hartweizengriess auf eine große Arbeitsfläche geben und eine Mulde formen. Eier hineingeben und ca. 10 Minuten gründlich durchkneten. Den Teig in einer Frischhaltefolie mindestens für eine halbe Stunde in den Kühlschrank legen.
- Den Pastateig in ca. 8 Stücke teilen. Jeweils 1 Stück verarbeiten, die restlichen Stücke wieder in Frischhaltefolie wickeln, um trockene Ecken zu vermeiden.
- Das Teigstück auf der größten Stufe durch die Nudelmaschine geben, dann falten:
- Ein Drittel des Teiges von der einen Seite her einschlagen, die andere Seite darüber klappen – der Teig ist jetzt 3-lagig.
- Den Vorgang 3 Mal wiederholen. Durchlassen, falten, durchlassen.
- Die Einstellung der Pastawalze schrittweise verkleinern, den Teig durch alle Stufen geben. Es ergibt eine lange, dünne Teigbahn.
- Das Pastabrett mit Mehl bestäuben und eine Pastabahn darauflegen. Die Füllung in die Mulden geben und eine weitere Pastabahn darauflegen.
- Die Luft um die Füllung herum vorsichtig herauspressen. Mit dem kleinen Nudelholz festwalzen und anschließend die Ravioli „rausklopfen“.
- Die Ravioli auf ein Blech mit einem bemehltem Backpapier legen.
- Einen großen Topf mit Wasser aufsetzen. Wenn es kocht, salzen.
- Parallel dazu die 30g Butter in einer großen Pfanne auf mittlerer Hitze schmelzen lassen. Ravioli ins Wasser geben. Nach ca. 1-2 Minuten schwimmen sie an der Oberfläche, dann sind sie gar.
- Mit einer Schaumkelle sofort herausnehmen, kurz abtropfen lassen und in die Butterpfanne legen. Schwenken. Fertig. Auf vorgewärmten Tellern sofort servieren. Nach Belieben mit Parmesan bestreuen.
Varianten der Füllung
- Ersetze Hühnchenfleisch mit Schweinefleisch oder/und Parmaschinken.
- Oder tausche das Fleisch gegen gekochten Spinat aus oder ersetze es durch eine Kombination aus Zitronenzeste und ein paar Tropfen Zitronensaft.







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