Sgroppino al Limone – köstliches italienisches Dessert

Sgroppino al Limone

Sgroppino al Limone – köstliches italienisches Dessert. Er kommt, wie auch schon der Bellini (Prosecco mit Pfirsichpüree), aus dem schönen Venedig. Der Sgroppino wird im Original mit Sahne und Wodka serviert. Man kann es natürlich auch ohne trinken. Er ist ein  toller Aperitif, ein perfektes Dessert oder auch sehr gut als Zwischengang bei einem grossen Menü geeignet. 

Zutaten

  • 1 Flasche Schaumwein 
  • Die Schale von 4 Bio Zitronen (Tipp: nur das gelbe der Schale, nicht das weisse)
  • 150 ml Zitronensaft
  • 150 ml Sahne
  • 150 g Zucker
  • 180 ml Wasser
Sgroppino al Limone – italienisches Dessert mit Zitronen-Glacé und Prosecco in einem Champagnerglas serviert

Zubereitung 

  1. Die 4 Zitronen ganz dünn schälen oder mit einer Zitronenreibe die Haut der 4 Zitronen abreiben.
  2. Die Zitronenschalen oder Zitronenzeste, den Zitronensaft, das Wasser und den Zucker 2 min kochen und kalt werden lassen.
  3. Die Sahne dazugeben und umrühren und in die Eismaschine füllen. Anschalten und nach ca. 1 Stunde ist alles fertig.
  4. In eine Glas 2 Kugeln Zitronen-Glacé mit Prosecco oder Champagner auffüllen. Fertig. Es schmeckt einfach göttlich.

⇪ Wenn Du keine Eismaschine hast, kannst Du die Masse in eine grosse Schale füllen und diese in den Gefrierschrank stellen und alle halbe Stunden gründlich umrühren bis die Masse die gewünschte Konsistenz hat. Sogar Champagner wäre fantastisch.

Tipps & Varianten

  • Original aus Venedig: Klassisch wird der Sgroppino mit etwas Wodka serviert. Für eine erwachsenere Variante einen Schuss Wodka direkt ins Glas geben.
  • Alkoholfrei: Den Schaumwein durch alkoholfreien Sekt oder spritziges Mineralwasser mit einem Spritzer Zitrone ersetzen – schmeckt überraschend frisch.
  • Mit anderen Zitrusfrüchten: Statt Zitronen funktionieren auch Limetten oder Orangen. Bei süsseren Früchten den Zucker etwas reduzieren.
  • Champagner statt Prosecco: Macht den Sgroppino festlich – ideal als Aperitif zu besonderen Anlässen.
  • Garnieren: Ein Minzeblatt, eine feine Zitronenzeste oder ein Streifen kandierte Zitrone setzen optische Akzente.

Aufbewahrung

Die fertige Eismasse hält sich gut verschlossen 1–2 Wochen im Gefrierschrank.

Praktischer Tipp: Die Masse direkt nach dem Gefrieren in Kugeln portionieren – dafür mit einem Eisportionierer Kugeln auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen und durchfrieren lassen, anschliessend in einen Gefrierbeutel umfüllen. So lässt sich der Sgroppino später noch einfacher servieren – einfach 1–2 Kugeln ins Glas geben und mit Prosecco aufgiessen.

Vor dem Servieren etwa 5 Minuten antauen lassen, damit sich die Kugeln gut lösen. Der fertige Sgroppino mit Prosecco wird immer frisch im Glas zusammengestellt und sofort serviert – sonst verliert er seine spritzige Note.

FAQ – häufige Fragen

Welcher Schaumwein passt am besten zu Sgroppino?

Klassisch wird ein trockener Prosecco verwendet – am besten ein „Brut“ oder „Extra Dry“. Cava eignet sich als günstige Alternative, Champagner macht den Sgroppino festlich. Süsse Schaumweine harmonieren weniger gut, da das Zitronen-Glacé selbst bereits süss ist.

Kann man den Sgroppino vorbereiten?

Die Eismasse lässt sich problemlos vorbereiten und 1–2 Wochen im Gefrierschrank lagern – am besten in Form von vorportionierten Kugeln (siehe Aufbewahrung). Der fertige Sgroppino mit Prosecco wird allerdings immer frisch im Glas zusammengestellt und sofort serviert, sonst verliert er seine spritzige Note.

Welche Zitronen eignen sich am besten?

Da die Schale mitverwendet wird, sollten es unbedingt Bio-Zitronen sein. Sizilianische oder Amalfi-Zitronen entwickeln ein besonders intensives Aroma, normale Bio-Zitronen funktionieren aber genauso gut.

Wie viele Portionen ergibt das Rezept?

Aus den angegebenen Mengen entstehen etwa 4 Dessert-Portionen oder 8 kleinere Aperitif-Gläser. Für ein grösseres Menü als Zwischengang reicht die Eismasse für 6–8 Personen.

Geht das Rezept auch ohne Eismaschine?

Ja, die Masse einfach in eine grosse Schale geben und im Gefrierschrank etwa 3–4 Stunden gefrieren lassen. Dabei alle 30 Minuten gut umrühren, damit keine groben Kristalle entstehen.

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Vivi kocht

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