Wenn der Herbst kommt, kommt bei mir zuerst die Kürbissuppe auf den Tisch. Ich liebe den Hokkaido Kürbis – sein süsses, nussiges Aroma ist einfach zum Niederknien, und das Beste: Die Schale kann mitgegessen werden, kein mühsames Schälen nötig.
Was diese Kürbissuppe besonders macht: Der Hokkaido wird im Ganzen im Ofen geröstet statt im Topf gekocht. Das dauert zwar seine Zeit, sorgt aber für ein tiefes Röstaroma, das eine gekochte Kürbissuppe nie erreicht. Der Rest ist denkbar einfach – Zwiebeln, Brühe, pürieren, fertig.
Wie ich Kürbissuppe zubereite – Step-by-Step

Der Hokkaido im Ofen
Den ganzen Hokkaido Kürbis ungeschält auf ein Backblech legen und bei 180 Grad rund 2 Stunden im Ofen rösten, bis er weich ist. Etwas erkalten lassen.

Kürbis aufbrechen und entkernen
Den abgekühlten Kürbis aufbrechen und die Kerne mit einem Esslöffel entfernen. Die Haut kann mitgegessen werden, wer mag.

Die Zwiebeln anschwitzen
Geschälte, halbierte Zwiebeln in Butter im Topf andünsten und salzen.
Ablöschen und aufkochen
Mit der Gemüsebrühe ablöschen und kurz aufkochen lassen.
Pürieren und verfeinern
Die Kürbismasse dazugeben und alles fein pürieren. Für eine besonders cremige Suppe nach Belieben einen Löffel geschlagene Sahne, pflanzliche Sahne oder Kokosmilch unterrühren.
Garnieren und servieren
Mit Korianderblättern oder Schnittlauchröllchen garnieren und heiss servieren.

Tipps & Varianten
Für eine vegane Variante Olivenöl statt Butter und Kokosmilch statt Sahne verwenden – schmeckt genauso cremig. Statt Hokkaido eignet sich auch Butternut, dann sollte die Schale allerdings entfernt werden, da sie nicht mitgegessen werden kann. Für mehr Würze passt ein Hauch Currypulver oder frisch geriebener Ingwer beim Anschwitzen der Zwiebeln dazu. Geröstete Kürbiskerne oder ein paar Tropfen Kürbiskernöl obendrauf geben zusätzlich Biss und Aroma.
Aufbewahrung
- Kühlschrank: 3–4 Tage in einem verschlossenen Behälter
- Tiefkühler: bis zu 3 Monate, am besten ohne Sahne einfrieren und diese erst nach dem Auftauen unterrühren
FAQ für Kürbissuppe
Nein, die Schale des Hokkaido ist essbar und kann mitpüriert werden.
Ja, einfach Olivenöl statt Butter und Kokosmilch statt Sahne verwenden.
Das Rösten im Ofen sorgt für ein deutlich intensiveres, nussiges Röstaroma, das beim Kochen im Topf nicht entsteht.
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Kürbissuppe – schnell & unglaublich fein
Kochutensilien
- 1 Topf
- 1 Pürierstab
Zutaten
- 1 kg Hokkaido Kürbis
- 1 Prise Salz
- 1 EL Butter oder Olivenöl
- 100 g Zwiebeln
- 1 Liter Gemüsebrühe
- 250 ml Sahne pflanzliche Sahne oder Kokosmilch (optional)
- 3 EL Koriander oder Schnittlauchröllchen zum Garnieren
Anleitungen
- Den ganzen Hokkaido Kürbis bei 180 Grad rund 2 Stunden im Ofen rösten, bis er weich ist. Etwas erkalten lassen.
- Den Kürbis aufbrechen und die Kerne mit einem Esslöffel entfernen. Die Haut kann mitgegessen werden.
- Geschälte, halbierte Zwiebeln in Butter im Topf andünsten und salzen.
- Mit der Gemüsebrühe ablöschen und aufkochen.
- Die Kürbismasse dazugeben, alles fein pürieren und nach Belieben mit Sahne verfeinern. Mit Koriander oder Schnittlauch garnieren.
Notizen
Vegane Variante: Olivenöl statt Butter, Kokosmilch statt Sahne. Kühlschrank 3–4 Tage, Tiefkühler bis 3 Monate (Sahne erst nach dem Auftauen zufügen).







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